Archiv:
2.01.2026
Tja, Zeit, sich wiedermal im "Archiv" bemerkbar zu machen. Seit 2017 ist ja doch einiges an Zeit vergangen und die Welt hat sich verändert, auch unsere kleine hier in Oberfranken. Viele Veranstalter, die ich in 2017 noch als Hoffnungsträger beschrieben habe, haben während der denkwürdigen letzten 5 Jahre ihren Betrieb eingestellt, und auch viele meiner Projekte sind inzwischen Geschichte bzw. liegen auf Eis, wie zum Beispiel "Dududu", "Blao", "Kleinkunstkiste" oder "Gedscho Gerda!". Ich hab sie der Historie halber und wegen der Videos noch als Seiten stehenlassen.
Aber es ist auch Vieles geblieben bzw. neu entstanden. Angefangen bei Veranstaltungsorten hat sich, wie ich finde, besonders stark das Fichtelgebirge entwickelt. Da gibt es nach wie vor Klassiker wie "Andy Langs Konzertscheune" in Gefrees oder die von Soundzauberer Karl Süß und seiner Frau betriebene "Kleinkunstbühne Hinterhalt" in Schwarzenbach, sowie den "Kulturhammer" in Kaiserhammer und viele andere mehr, die mir gerade nicht einfallen. Neu in dieser Region habe ich entdeckt: "Grund 74" in Bischofsgrün, eine sehr gemütliche Kneipe, die auch eine kleine Bühne beherbergt, die immer mal wieder feine Konzerte bietet. Auch in Weißenstadt gibt es neues am Markt: Das "Wilsbergensis", ein Antiquariat und doch soo viel mehr: Hier gibt es Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge, Verköstigungen, vor allem aber einen Ort, den man unbedingt erlebt haben sollte. Auch spannend ist in Röslau die "Et4ge" gesprochen "Etage Vier", ein Club, der auch multihybrid unterwegs ist und vielem ein Zuhause bietet (siehe Rubrik "schönste Orte in Ofr."). Auch der "Schwarze Peter" in Selb ist noch relativ neu und absolut erlebenswert (auch "schönste Orte in Ofr.").
Aber auch meine Projekte sind im Wandel. So hat sich bei "Landmusigg" personell einiges getan, wie z. B. dass Franz Zwosta, der ja immer schon mal am Akkordeon ausgeholfen hat, nun als festes Mitglied und interessanterweise als Posaunist mit im Club ist. Aber auch die rhythmische Doppelspitze aus Stefanie (Batschko, Percussion) und Stefan (Luschner, Schlagzeug) ist neu und gibt uns auch neue Möglichkeiten, was das musikalische Spektrum angeht. Auch haben die stillen Jahre 20 - 22 neue Interessen in mir angestoßen, wie z.B. die Schreiberei. Also, die Dinge bleiben in Bewegung, es ist aber auch schön, dass Vieles relativ beständig ist und einfach läuft ...
Mittlerweilen ist es 2017 und ich denke, es ist Zeit, den Text hier auszutauschen. Einige Wirtshaussäle, die zugänglich waren, haben wir kennen gelernt und in wenigen, wie z. B. dem Blauen Haus in Döllnitz, sind wir regelmäßig am spielen mit verschiedenen Formationen, aber auch an Konzertorten, die sich aus bisher nicht gastronomisch genutzten Häusern entwickelt haben, wie die von Monika Kober liebevoll umgebaute Scheune in Putzenstein, wo jetzt regelmäßig Veranstaltungen stattfinden oder die zum Töpfereicafe gehörende Scheune in Neusles, die auch immer wieder bespielt wird. Auch Andy Langs zu neuem Leben erwecktes Lagerhaus mit Konzertgarten sei hier genannt. Es ist überhaupt schön, zu sehen, wie private Initiativen und Vereine die Oberfränkische Provinz beleben, wie kleine Kulturvereine an abgelegensten Orten immer wieder großartige Programme auf die Beine stellen, um den Menschen vor Ort etwas zu bieten, was sie sonst nur in den Metropolen erleben könnten, und somit die Kleinkünstlerzene auf dem Land auch am Leben halten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal Danke sagen an all die rührigen Menschen, die das alles ermöglichen, und alle anderen aufrufen, dieses wunderbare Angebot reichlich zu nutzen, denn all das funktioniert ja nur, dank dem begeisterten Publikum, viele Gesichter, die man immer wieder trifft, aber auch immer mal wieder Leute, die zum ersten Mal irgendwo auftauchen und sich wundern, was es doch alles Schönes hier in der Gegend gibt.Zur Bearbeitung hier klicken.
Tja, Zeit, sich wiedermal im "Archiv" bemerkbar zu machen. Seit 2017 ist ja doch einiges an Zeit vergangen und die Welt hat sich verändert, auch unsere kleine hier in Oberfranken. Viele Veranstalter, die ich in 2017 noch als Hoffnungsträger beschrieben habe, haben während der denkwürdigen letzten 5 Jahre ihren Betrieb eingestellt, und auch viele meiner Projekte sind inzwischen Geschichte bzw. liegen auf Eis, wie zum Beispiel "Dududu", "Blao", "Kleinkunstkiste" oder "Gedscho Gerda!". Ich hab sie der Historie halber und wegen der Videos noch als Seiten stehenlassen.
Aber es ist auch Vieles geblieben bzw. neu entstanden. Angefangen bei Veranstaltungsorten hat sich, wie ich finde, besonders stark das Fichtelgebirge entwickelt. Da gibt es nach wie vor Klassiker wie "Andy Langs Konzertscheune" in Gefrees oder die von Soundzauberer Karl Süß und seiner Frau betriebene "Kleinkunstbühne Hinterhalt" in Schwarzenbach, sowie den "Kulturhammer" in Kaiserhammer und viele andere mehr, die mir gerade nicht einfallen. Neu in dieser Region habe ich entdeckt: "Grund 74" in Bischofsgrün, eine sehr gemütliche Kneipe, die auch eine kleine Bühne beherbergt, die immer mal wieder feine Konzerte bietet. Auch in Weißenstadt gibt es neues am Markt: Das "Wilsbergensis", ein Antiquariat und doch soo viel mehr: Hier gibt es Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge, Verköstigungen, vor allem aber einen Ort, den man unbedingt erlebt haben sollte. Auch spannend ist in Röslau die "Et4ge" gesprochen "Etage Vier", ein Club, der auch multihybrid unterwegs ist und vielem ein Zuhause bietet (siehe Rubrik "schönste Orte in Ofr."). Auch der "Schwarze Peter" in Selb ist noch relativ neu und absolut erlebenswert (auch "schönste Orte in Ofr.").
Aber auch meine Projekte sind im Wandel. So hat sich bei "Landmusigg" personell einiges getan, wie z. B. dass Franz Zwosta, der ja immer schon mal am Akkordeon ausgeholfen hat, nun als festes Mitglied und interessanterweise als Posaunist mit im Club ist. Aber auch die rhythmische Doppelspitze aus Stefanie (Batschko, Percussion) und Stefan (Luschner, Schlagzeug) ist neu und gibt uns auch neue Möglichkeiten, was das musikalische Spektrum angeht. Auch haben die stillen Jahre 20 - 22 neue Interessen in mir angestoßen, wie z.B. die Schreiberei. Also, die Dinge bleiben in Bewegung, es ist aber auch schön, dass Vieles relativ beständig ist und einfach läuft ...
Mittlerweilen ist es 2017 und ich denke, es ist Zeit, den Text hier auszutauschen. Einige Wirtshaussäle, die zugänglich waren, haben wir kennen gelernt und in wenigen, wie z. B. dem Blauen Haus in Döllnitz, sind wir regelmäßig am spielen mit verschiedenen Formationen, aber auch an Konzertorten, die sich aus bisher nicht gastronomisch genutzten Häusern entwickelt haben, wie die von Monika Kober liebevoll umgebaute Scheune in Putzenstein, wo jetzt regelmäßig Veranstaltungen stattfinden oder die zum Töpfereicafe gehörende Scheune in Neusles, die auch immer wieder bespielt wird. Auch Andy Langs zu neuem Leben erwecktes Lagerhaus mit Konzertgarten sei hier genannt. Es ist überhaupt schön, zu sehen, wie private Initiativen und Vereine die Oberfränkische Provinz beleben, wie kleine Kulturvereine an abgelegensten Orten immer wieder großartige Programme auf die Beine stellen, um den Menschen vor Ort etwas zu bieten, was sie sonst nur in den Metropolen erleben könnten, und somit die Kleinkünstlerzene auf dem Land auch am Leben halten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal Danke sagen an all die rührigen Menschen, die das alles ermöglichen, und alle anderen aufrufen, dieses wunderbare Angebot reichlich zu nutzen, denn all das funktioniert ja nur, dank dem begeisterten Publikum, viele Gesichter, die man immer wieder trifft, aber auch immer mal wieder Leute, die zum ersten Mal irgendwo auftauchen und sich wundern, was es doch alles Schönes hier in der Gegend gibt.Zur Bearbeitung hier klicken.