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<channel><title><![CDATA[Siggi Michl - Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.siggi-michl.de/blog]]></link><description><![CDATA[Blog]]></description><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 21:18:57 -0800</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Anfang]]></title><link><![CDATA[https://www.siggi-michl.de/blog/anfang]]></link><comments><![CDATA[https://www.siggi-michl.de/blog/anfang#comments]]></comments><pubDate>Fri, 06 Nov 2020 07:53:52 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.siggi-michl.de/blog/anfang</guid><description><![CDATA[Jetzt hab ich diese Position "blog" schon so lange ungenutzt auf meiner Seite, da&szlig; ich die momentane Lage und den geplatzten Premiere-Termin der Studiob&uuml;hnen Produktion "Ox und Esel", bei der ich mittue, als Anlass nehme, damit zu beginnen.Als ich im M&auml;rz (oder April?) in einem meiner Rundbriefe (Veranstaltungstipse) etwas gemacht habe, was ich bis dahin noch nicht getan hatte, n&auml;mlich ein kritisches alternatives youtube video zum Thema Corona zu teilen, dessen Inhalt ich f& [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">Jetzt hab ich diese Position "blog" schon so lange ungenutzt auf meiner Seite, da&szlig; ich die momentane Lage und den geplatzten Premiere-Termin der Studiob&uuml;hnen Produktion "Ox und Esel", bei der ich mittue, als Anlass nehme, damit zu beginnen.<br />Als ich im M&auml;rz (oder April?) in einem meiner Rundbriefe (Veranstaltungstipse) etwas gemacht habe, was ich bis dahin noch nicht getan hatte, n&auml;mlich ein kritisches alternatives youtube video zum Thema Corona zu teilen, dessen Inhalt ich f&uuml;r einen interessanten und spannenden Gedankenansatz hielt, erlebte ich etwas Seltsames:<br />Dieser Hinweis schien meine Briefempf&auml;nger in zwei deutlich abgegrenzte Lager zu spalten: Solche, die offen waren f&uuml;r Gedanken abseits der offiziellen Darstellung und solche, die diese vehement ablehnten. Ich war damals sehr beeindruckt, was mein kleiner Hinweis alles ausl&ouml;sen konnte, war auch dankbar, da&szlig; viele mir zugeneigte Leser meines Briefes offen ihre Kritik an meiner Empfehlung an mich weitergaben. Das, so finde ich, zeichnet eine gute Beziehung aus, da&szlig; man auch Dinge besprechen mag, mit denen man nicht einverstanden ist, die vielleicht auch unangenehm sind, deren Besprechung dem anderen aber auch behilflich sein kann, die eigene Sicht auf ein Thema neu zu justieren. In dieser Zeit hab ich Vieles gelernt und beobachte seitdem das ganze Geschehen und h&ouml;re mir verschiedenste Meinungen zur Lage an, die ja alle in meinem Bekanntenkreis vorhanden sind und finde es spannend, was diese Krise auf die Dauer mit uns allen anstellt, wie Normen und Verhalten sich nachhaltig zu ver&auml;ndern scheinen. Anscheinend geht es mittlerweile sehr schnell, da&szlig; man in Schubladen gesteckt wird, an die man nie gedacht hat. Ich denke, das haben inzwischen alle verstanden, da&szlig; es Krankheiten gibt und immer wieder neue geben wird, die vielleicht auch immer wirksamer werden, und mit denen wir auf die Dauer werden umgehen m&uuml;ssen. Mir scheint, als suche die Natur nach einem Mittel, uns abzusch&uuml;tteln, weil wir wohl etwas l&auml;stig werden. Und es gibt ja auch immer mehr angreifbare, geschw&auml;chte, kranke Individuen. Was kann man tun, was k&ouml;nnen diese Menschen (oder auch Tiere) tun (oder ihnen getan werden)? Gut, man kann Massentierhaltung reduzieren und wesensgem&auml;&szlig;er gestalten. Dazu w&uuml;rde auch geh&ouml;ren, da&szlig; man &uuml;ber sein eigenes Konsumverhalten nachdenkt und dar&uuml;ber, wie das der eigenen Gesundheit und dem eigenen Wohlgef&uuml;hl zu- oder abtr&auml;glich ist. Man k&ouml;nnte sich mehr bewegen, sich mehr in der Natur aufhalten. Mehr einj&auml;hrigen Beifu&szlig; verwenden, der angeblich ein reiches Angebot von Inhaltsstoffen hat, die uns momentan gut st&auml;rken k&ouml;nnten.<br />Was ich aber auch und vor allem als Immunsystem-relevant betrachte, ist die Kultur in all ihren Facetten. Stellt Euch vor, es g&auml;be keine Musik, kein Theater, keine Literatur, keine Filme, keine Spiele, kein gutes Essen, &nbsp;kein... Kultur ist ja so was umfassendes, da&szlig; man sich erst mal klarmachen mu&szlig;, was da alles mit reinspielt. Und wenn man sich dann mal vorstellt, alles das w&auml;re weg, was w&auml;re unser Leben dann noch? Tja..., da bleibt dann nicht mehr viel &uuml;ber, au&szlig;er schlafen, irgendwas verstoffwechseln, und, wenn man dann noch darf, arbeiten gehen. Ein trostloses Szenario, dessen Ideal wir uns immer mehr anzun&auml;hern scheinen. Dabei sind kulturelle Veranstaltungsorte bisher nicht aufgetaucht in der langen Liste der Ansteckungs-Hotspots. &Uuml;brigens eine sehr sch&ouml;ne Lagebeschreibung der Kulturwirtschaft gibt es in einem Video von Till Br&ouml;nner (hier der link: &nbsp;https://youtu.be/uohOnYX3ZaM ) So, ich mach jetzt mal Schlu&szlig;, weil ich noch einiges an Holz s&auml;gen mu&szlig; und das Wetter gerade pa&szlig;t, um endlich den Rest meines Stapels in passender Gr&ouml;&szlig;e ins Trockene zu bringen.&nbsp;<br />Ach ja, und hier noch ein ganz putziges gute Laune Video (kann man ja immer gut brauchen): &nbsp;&nbsp;https://youtu.be/js1iDUNSMn0<br />Hat mir jetzt viel Spa&szlig; gemacht. Auf bald!<br /><br /><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title">Click here to edit.</h2>  <div class="paragraph"><font size="3">Freitag, 2.12.2022<br /><br />Seit dem letzten Eintrag hier ist nun doch schon einige Zeit vergangen und auch ne Menge passiert. Wir haben eine wilde Zeit durchlebt und tun dies immer noch, und w&auml;hrend alles dauernd schlimmer zu werden scheint, m&ouml;chte ich doch einen hoffnungsvollen Blick nach vorne tun, weit weg von aller Politik und sonstigen kryptischen Begebenheiten dieser Zeit. Das Wichtigste, was wir nun haben k&ouml;nnen, ist ein gesundes Immunsystem, das negative Einfl&uuml;sse ignoriert, uns vom Leibe h&auml;lt und keineswegs sucht. Der Ort, wo wir Positives finden, ist in einem guten Buch, in Musik, in einer Tasse Tee bei Kerzenschein, bei einem friedlichen Gedanken, in Ruhe, in Freundschaft, in uns. Wir haben in den letzten beiden Jahren nicht so oft musiziert, wie sonst, bei Weitem nicht, und auch sonst war alles etwas d&uuml;nner, aber ich hab 2020 genutzt, um meine Geschichte "Kr&auml;merseelen" fertig zu schreiben, und im September 2022 ist sie nun als Buch im Burg-Verlag in Rehau erschienen, und was soll ich sagen: Ende November war die erste Auflage bereits weg, und die zweite ist unterwegs. Na gut, die erste war im dreistelligen Bereich, aber ich bin trotzdem erstaunt und gl&uuml;cklich, wie schnell das ging. Auch hab ich seit Oktober schon einige Konzertlesungen absolviert und muss sagen, dass dies ein Format ist, das mir sehr taugt. Ich darf Musik machen, das ist ja schon mal wunderbar, aber lesen mit viel w&ouml;rtlicher Rede ist ja schon fast sowas wie Theater spielen, und das ist was, was mir richtig Laune macht. Auch heute Abend bin ich wieder unterwegs, und zwar in Bad Berneck. Das ist der Ort, an dem diese Geschichte von den "Kr&auml;merseelen" beginnt. Und ich glaub, ich muss nun auch langsam mal aufh&ouml;ren mit Schreiben und meine Sachen f&uuml;r nachher packen. Vielleicht meld ich mich ja danach nochmal...</font></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>